Informationen zur Spielsucht

Diese Informationen sind den Seiten von WestLotto entnommen.

Wenn Spielen zur Sucht wird.

Viele Menschen mögen Glücksspiele. Für die meisten sind sie ein harmloses Freizeitvergnügen, mit dem sie vor allem Spaß und Spannung verbinden. Dabei ist allerdings Vorsicht geboten: Denn Spielen kann auch zur Sucht werden. Aber was genau versteht man eigentlich unter Spielsucht? Und wie kann man sich davor schützen?

Spielsucht – was ist das eigentlich?

Spielsucht wird als ein Zustand definiert, bei dem eine Person während des Spielens die Kontrolle über die Dauer und die Höhe ihres Geldeinsatzes verliert. Sie spielt so lange weiter, bis ihr kein Geld mehr zur Verfügung steht, und wird letztendlich unfähig, sich des Spielens zu enthalten. Ausdruck dessen sind eine hohe Häufigkeit und eine lange Dauer des Glücksspielens sowie Geldeinsätze, die die Lebensqualität einschränken.

Was sind die typischen Folgeerscheinungen?

Auf Grund seines exzessiven Glücksspiels erfährt ein pathologischer Glücksspieler in der Regel erhebliche negative Veränderungen. Die Auswirkungen beschränken sich nicht nur auf das Materielle, sondern sind auch in den sozialen Bezügen und auf der persönlichen Ebene spürbar. Typisch sind eine zunehmend hohe Verschuldung, der Abbau von Interessen bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes sowie der Zerfall von sozialen Bindungen und die damit einhergehende Vereinsamung.

Wo findet man Hilfe?

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg aus der Sucht ist, dass Sie professionelle Hilfe annehmen. Für Betroffene und deren Angehörige gibt es verschiedene Einrichtungen, die eine professionelle Beratung anbieten. Um Ihnen die Hürde der Kontaktaufnahme zu erleichtern, wird auf Wunsch absolute Anonymität gewährleistet.

Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall an die Experten- Hotline NRW für Glücksspielsüchtige und Angehörige: Tel. 018 01-77 6611 (4,6 Cent je angefangene Minute)
www.landesfachstelle-gluecksspielsucht-nrw.de